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Eheschließung

In Deutschland können Sie nicht spontan heiraten. Vielmehr müssen die Verlobten ihre Eheschließung anmelden – auch dürfen der Ehe keine Hindernisse entgegenstehen. Informationen dazu erhalten Sie unter "Anmeldung der Eheschließung".

Eine standesamtliche Ehe wird dadurch geschlossen, dass die Eheschließenden (Verlobten) vor dem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen. Die Erklärung kann nur persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Ehegatten abgegeben werden. Sie darf keine Bedingung oder Zeitbestimmung enthalten.

Wenn die Ehegatten es wünschen, können Trauzeugen bei der Eheschließung anwesend sein – vorgeschrieben ist dies nicht. Neben den Ehegatten und gegebenenfalls den Trauzeugen können auch weitere Personen (z.B. Verwandte und Freunde) teilnehmen.

Der Standesbeamte nimmt die Eheschließung in einer der Bedeutung der Ehe entsprechenden würdigen Form vor. Üblicherweise hält er eine kleine Ansprache.

Klären Sie rechtzeitig mit Ihrem Standesbeamten, der die Trauung vornehmen wird, ob sich Ihre Vorstellungen von Ihrer standesamtlichen Trauung realisieren lassen.

Die Eheschließung wird im Beisein der Ehegatten in einer Niederschrift festgehalten. Wurde die Ehe rechtswirksam im Ausland geschlossen, kann auf Antrag eine Nachbeurkundung der Eheschließung beim Standesamt des Wohnsitzes erfolgen. (siehe unter Nachbeurkundung von Personenstandsfällen im Ausland)

Nach der standesamtlichen Trauung erhalten Sie eine Bescheinigung über die Eheschließung sowie eine oder mehrere Ehrurkunden (dies wird bei der Anmeldung der Eheschließung bereits mit Ihnen besprochen).

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