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Bisingen

Bisingen und die Burg Hohenzollern

Bisingen und die Burg Hohenzollern

Die Katholische Kirche St. Nikolaus in Bisingen

Die Katholische Kirche St. Nikolaus in Bisingen

Der Marktplatz mit Nichthuldigerbrunnen

Der Marktplatz mit Nichthuldigerbrunnen

Blick auf Bisingen mit Kirche und Burg

Blick auf Bisingen mit Kirche und Burg

Bisingen ist als Kerngemeinde mit rd. 5.300 Einwohnern und einer Gesamtfläche von 1.540 ha der größte Ortsteil. Bereits 1938 schlossen sich Steinhofen und Bisingen zusammen. Dazu kamen im Jahr 1972 und 1974 durch die Verwaltungsreform die Orte Wessingen, Zimmern und Thanheim.

Die erste urkundliche Erwähnung  von Bisingen und dem heutigen Ortsteil Wessingen war im Jahre 786. Damit zählen Bisingen und Wessingen zu den ältesten Siedlungen im Hohenzollern-Land. 

Die Ruine der Burg Ror, im sogenannten „Schlößlewald“, die im Reichskrieg gegen Eberhard von Württemberg im Jahre 1311 aus nicht geklärten Gründen zerstört wurde, ist eine Zeugin vergangener Geschichte. Die Maurerreste der ehemaligen Burg Ror finden Sie von Steinhofen ausgehend in Richtung Streichen – etwas versteckt – auf unseren gut ausgeschilderten Rundwanderwegen 1 und 2.

Die "Nichthuldiger"

"Nichthuldiger "ist der Spitzname der Bisinger, der besonders in der Fasnetszeit fröhliche Urstände feiert. Er stammt aus dem Jahre 1798 als der Hohenzollern-Fürst Hermann Friedrich Otto zur Bereinigung der Fron-, Jagd- und Steuerstreitigkeiten den umliegenden Dörfern einen Vergleich vorschlug. Alle unterschrieben den Vertrag, nur die Bisinger nicht. Seit dem galten Sie als "Nichthuldiger" - bildhaft dargestellt durch den Nichthuldiger-Brunnen auf dem Marktplatz. Erst im Jahre 1851 kam wieder Ordnung in die Beziehungen. Der Spitzname aber blieb.

Unsere „Hohenzollernhalle“

Kultur in ihrer vielfältigen Art bringt Abwechslung in den Alltag, erweitert den Erfahrungshorizont und ist ein Stück Lebensqualität.

Mit der Hohenzollernhalle verfügt Bisingen über eine leistungsfähige Kultureinrichtung, die hohen Ansprüchen gerecht wird. Ein großer Saal mit bis zu 500 Plätzen und einer ca. 90 m großen Bühne, ein kleiner Saal mit bis zu 80 Plätzen, dazu Foyer und Nebenräumen, Gaststätten mit Biergarten. Ihre Bewährungsprobe hat die Halle mit vielen Hundert Veranstaltungen längst bravourös bestanden. Heute steht die Marke „Hohenzollernhalle“ für erfolgreiche Kultur-, Unterhaltungs- und Festveranstaltungen.

Heimatmuseum und Geschichtslehrpfad

Die Ausstellung „Mut zur Erinnerung – Mut zur Verantwortung“ informiert über das Konzentrationslager Bisingen. Ab Sommer 1944 wurden hier Häftlingen zur Gewinnung von Treibstoff aus Posidonienschiefer eingesetzt. Ein Geschichtslehrpfad führt Sie unter anderem über das Gelände des ehemaligen Ölschieferwerks, des ehemaligen Konzentrationslagers und des KZ-Friedhofs.

Kirchen in Bisingen

Direkt neben dem Heimatmuseum liegt die katholische „St. Nikolaus“-Kirche. Sie ist neben der evangelischen „Christuskirche“ den beiden größten Konfessionen in Bisingen religiöse Heimstätte.

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